Naturreligion im Steinwald


Ich öffne das Fester.
Ein tiefer Atemzug.
Frisch-kalte Luft.
In der schräg stehenden Sonne glitzern Gänseblümchen ihr „Guten Morgen“ in mein Herz.
Mit halb offenen Augen krabble ich aus meiner Zimmerhöhle in die Welt. Ich blinzle in die Helligkeit wie die zwei Käuzchen auf meinem Kalender.
Heut geht es in den Wald.
Artikelrecherche für die Zeitung.
Am Frühstückstisch genieße ich die Naturstimmung, die leuchtende Sonnenstrahlen in den Garten vor meinem Fenster zaubern. Ich freue mich auf die Zeit im im Freien. Dann packe ich meine Sachen und ziehe los.
Am Nachmittag bin ich wieder zurück am Schreibtisch und versuche die Eindrücke zu verarbeiten. Zwei Stunden lang zeigte mir ein Förster seine Aufgaben im Wald. Ich bin beeindruckt – von seiner Arbeit und von seinem Wesen. Sein Beruf ist oft hart, in seinem Fall aber wohl auch echte Berufung. Wer ihn reden hört, merkt schnell, dass Herzblut in seinen Worten steckt. Jeder Ton zeugt von Respekt und Achtung vor der Natur. Mit Sorgfalt pflegt er Pflanzen und Tiere. Nachhaltigkeit ist ihm wichtig. Gefällt wird nie mehr, als das, was nachwächst. Jäger ist er ungern, auch wenn es manchmal zu seinem Beruf gehört. Mit seinem Knowhow gelingt ihm der Spagat zwischen Ökologie und Ökonomie. Mit liebevoll gestalteten Lehrtäfelchen bekommen Waldbesucher Einblick in den vielschichtigen Aufbau und die Funktionsweise des biologischen Lebensraumes. Die Seele des Waldes wird spürbar. Für die Menschen der Region ist das Gebiet des Försters eine Bereicherung. Nebenbei erfahre ich von einem Eulenschutzprojekt mitten im Steinwald, sozusagen fast neben meiner Haustüre.
Als ich den Wald verlasse und in mein Auto steige bin ich beseelt. Ich Atme noch einmal bewusst die Luft der großen Baumlungen der Erde, ehe ich den Zündschlüssel umdrehe. Auf der Fahrt denke ich zurück, wie es in den einstigen Buchenwäldern wohl gewesen sein mag. Die Wälder als heilige Hallen der Kelten – wo sonst sollte Gott wohnen, wenn nicht in den Kronen der Urwaldriesen.
Bis in die kleinsten Teilchen des Waldes lässt sich wohl noch heute mehr von Gott finden, als in den großen Religionen.
Ein Waldspaziergang durch einen Kosmos an Wundern – Naturreligion.

Der Heiler hat immer Recht!?

Der Heiler hat immer Recht.
Er besitzt besondere Fähigkeiten, die andere Menschen nicht haben und die er zusätzlich noch jahrelang besonders trainiert und geschult hat. In die Ausbildung hat er oft viel Zeit und Geld investiert. Er sieht in die Aura, spürt Energien, kann mit Wesen aus der geistigen Welt kommunizieren, erhält Führung und Anleitung von seinen Geisthelfern und hat besondere Kräfte die es Ihm erlauben die Selbstheilung seines Klienten anzuregen. Gute Gründe von sich selbst mehr, als überzeugt zu sein.
Jemanden der derart Begabt ist und derartige Fähigkeiten hat, hinterfrägt man in seinen Aussagen doch nicht! Oder doch!? Immerhin darf man dankbar sein, dass einem diese Botschaften übermittelt wurden. Oder etwa nicht!?

Die Einleitung ist bewusst etwas provokant gewählt, da ich an dieser Stelle gerne zum nachdenken anregen möchte.

Ich bin Heilerin aus Leidenschaft.
Ich lebe und liebe diese Tätigkeit aus vollem Herzen.
Ich bin dankbar für die wundervollen Fähigkeiten, die mir gegeben sind.
Und für das medizinische Grundwissen, das ich gelernt habe.
Ich bin dankbar für das Vertrauen, dass meine Klienten mir schenken.
Ich bin dankbar für jeden kritischen Klienten, der meine Aussagen für sich nachspürt und überprüft und damit zeigt, dass er bereit ist auch sich selbst zu trauen.
Ich freue mich über die kleinen und großen Erfolge, die ich täglich als Lohn für die gemeinsame Arbeit mit den Klienten sehen darf!

Immer wieder erlebe ich es, dass Menschen vor mir sitzen, für die ich nicht die erste Heilerin bin, die Sie aufsuchen. Sie erzählen mir z.B., dass Herr/Frau XY gesagt hat, dass Sie nur wieder gesund werden, wenn sie jetzt sofort etwas bestimmtes tun oder sich von etwas bestimmten trennen. Dass sie die Ursache für ein Problem ganz klar in einer bestimmten Situation/Verhalten erkennen. Dass Ihre Aura an einer bestimmten Stelle einen schwarzen Fleck habe und das für etwas schlechtes stehe. Oder die eigene Wahrnehmung der Klienten wird völlig untergraben, weil Herr und Frau Heiler XY ja viel besser spüren, welche Wesen da um jemanden herum sind, etc. Das Bauchgefühl klopft vielleicht an und rumort, aber Herr und Frau XY wissen es ja bestimmt besser, als sie selbst.
Derartige Erfahrungen hinterlassen dann eine Not, weil der/die Klientin nicht wissen, wie sie nun damit umgehen sollen. Die „Bilder“ die vermittelt wurden lassen sich nicht integrieren. Das Verhalten kann nicht so geändert werden, wie es vorgegeben wurde. Situationen lassen sich nicht so einfach abschließen. Was da erzählt wurde macht Angst. Die Ratschläge werden teils verzweifelt Versucht umzusetzen, doch das führt nicht zu einer Lösung des ursprünglichen Problems, sondern führt sogar noch zu einer Verschlimmerung. Die Scham kommt dazu, dass man das einfach nicht hinkriegt und zu schwach dazu ist. Besonders gefährlich wird es, wenn der Heiler XY auch noch damit spielt, alle Verantwortung abwehrt und das nicht funktionieren seiner Ratschläge, als Unvermögen des Klienten deutet.
Bis die Klienten sich trauen sich Hilfe für diese Nöte zu holen und so mutig sind eine „Zweitmeinung“ einzuholen dauert es oft.

Liebe Klientinnen,
Heiler sind Menschen!
Alle!
Genau wie Ihr.
Mit Fehlern und Schwächen.
Je nach Fähigkeiten, Begabungen und Ausbildungen haben HeilerInnen die Möglichkeit Impulse zu geben, die die Selbstheilungsfähigkeiten anregen.
Wenn sich etwas nicht gut für euch anfühlt, ist es nicht gut.
Der best-gemeinte Heilimpuls kann nicht Heilen, wenn er wieder zu einer Blockade führt, weil irgendetwas daran nicht stimmig ist und euer Bauch rumort oder anderer Meinung ist.
Bei einem guten Heiler, ist es möglich darüber zu sprechen und das zu klären ohne dabei ein schlechtes Gefühl vermittelt zu bekommen oder in irgendeiner Art und Weise Druck oder Zwang zu verspüren. Schon gar nicht sollen Aussagen oder Teile der Anwendungen Angst machen!
Wenn das der Fall ist – Hände weg!
Und sich bei Bedarf Hilfe holen!
Ein guter Heiler/Heilerin wird es begrüßen die innere Stimme seiner KlientInnen hören zu dürfen, das entgegengebrachte Vertrauen wertschätzen und respektvoll sein weiteres Tun daran ausrichten. Er/Sie ist nicht abgehoben und schwebt in anderen Welten, sondern besitzt eine gesunde Bodenhaftung!
Wie soll jemand der dauerhaft in einer anderen Welt schwebt, jemandem helfen, der in dieser lebt!?
Ich bitte meine Klienten in der Regel darum mir ihre Gefühle und Wahrnehmungen während einer Anwendung rückzumelden, dass wir darüber reden können und gegebenen Falls eine Lösung finden, wenn etwas nicht stimmig sein sollte. Die Heilimpulse müssen individuelle den Menschen angepasst werden und nicht umgekehrt. Genau so, wie die Geschichte jedes einzelnen Menschen unterschiedlich ist, so ist es auch der Weg der Heilung.

Euer Bauch hat, was euere Heilung betrifft, immer recht!
Nicht der Heiler oder die Heilerin und keine andere Person dieser Welt!
Sie dürfen euch lediglich das Werkzeug reichen, das ihr gerade braucht.

Morgen und Elster


Bin gerade eben aufgestanden,
habe angefangen durch die Welt zu wanken,
mich in das Grau des Morgens zu begeben
und in Gedanken meinen Tag zu weben.

Stell mir noch im Traum schon viele Fragen.
Welchen Plan wird meine Seele haben?
Wie geht es weiter? Wo will ich hin?
Bin ich richtig wo und wie ich bin?

Zum Fenster schaut die Elster rein,
Regentropfen fall’n auf Stein,
zerspringen beim Aufprall auf der Erden –
wie kann ich hier nur glücklich werden?

Liebes, lass das Denken sein,
spüre in dein Herz hinein,
denn bei allem Schmerz der ist,
weiß es wer du wirklich bist
und lass eines dir jetzt sagen,
du bist gewiss in allen Tagen
gut, genug und liebenswert,
egal was dich das Leben lehrt.

Die Seele bleibt trotz allen Dingen,
und Schmerzen die Erfahrung bringen.
strahlend rein wie Diamant –
Engel reichen dir die Hand.

Die Elster balanciert geschwinde
übers Dach trotz Gegenwinde
und hebt ab zum freien Flug –
Das ist es was das Leben tut.

17.11.2016, © Copyright by Sofie Dreßler

# Sinnfragen 1 

Manchmal sind in einer Zeit bestimmte Fragen für uns besonders wichtig, weil wir uns mit bestimmten Stimmungen und Strömungen auseinandersetzen. Ich will heute einfach mal eine Frage in den Raum werfen, deren Antwort du für dich immer wieder nachspüren kannst, um dich selbst kennen zu lernen und Lösungen zu finden wo du sie brauchst. 

Was bewegt dein Herz?
Wo und wann spürst du dich? Wo und wann nicht?  

Was ist das? 😉

Richtig!

Blauer Himmel.

Nicht eine Wolke war heute zu sehen und das Wetter war wunderschön.
Sonnenstrahlen zum Seele baumeln lassen und Kraft tanken.
Eine kurze Pause draußen zwischen den Aufgaben des Alltags.
Eine Tasse Tee am Abend zum Ausklingen.
Genießerschmusestunden mit den Katzen.

Einfach nur schön! 🙂

Der kleine Hausaltar

Der kleine Hausaltar ist aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Auf einer niedrigen Kommode in meinem Praxisraum hat er seinen festen Platz gefunden und begleitet mich durchs Leben. Dort Meditiere und Chante ich, feiere Rituale, Böthe und Bespreche suche meine Mittelchen zusammen, die ich in der Praxis brauche, unterhalte mich mit meinem Schutzengel und anderen feinstofflichen Helfern und führe andere wichtige Bestandteile meines Heilerinnenlebens aus.
Wie eine Hausapotheke gehört so ein Ort in jeden Haushalt.
Er dient nicht nur als „Arbeitsstätte“ für spirituell oder heilerisch Tätige, sondern auch als fester Bezugspunkt zu den helfenden und schützenden Wesen um uns herum. Es braucht nicht zwingend die großen Rituale. Immer wieder kurze Gedanken oder ein paar Atemzüge voll Aufmerksamkeit für sich selbst und die Umgebung reichen, um ihn lebendig werden zu lassen. Er ist gleich einem Fenster, das wir öffnen können, um Schutz und Hilfe zu uns einzuladen. Ich komme mit all meinen Bitten und Sorgen dort hin und stelle auch gerne immer wieder ein kleines Schälchen mit Mehl ab, zünde ein gutes Räucherstäbchen an oder bringe frische Blumen mit, um meinen Helfern für Ihre Unterstützung zu danken. Die Zwischenwelt schätzt es, wenn wir nicht nur nehmen, sondern auch geben. Bei Unwettern oder Gewittern, zünde ich die Kerze an und bitte um Segen und Schutz. Situationen im Alltag gibt es viele, bei denen er hilfreich und wohltuend ist und jeder wird selbst aus dem Bauch heraus am besten finden, was die persönlichen Wesen mögen, wozu sie anregen oder wann man einfach gerne dort ist. Je mehr wir diesen Kontakt pflegen und je öfter wir uns dort aufhalten um einfach schöne Dinge zu tun, desto mehr ziehen wir uns an positiver Energie und helfenden Wesen in unser Leben, die uns im Ernstfall unterstützen und führen. Ich konnte feststellen, dass ich dort besonders gute Einfälle habe und mich automatisch wohlfühle. Wir schaffen einen Raum mit schön schwingender Energie, in dem sie sich wohl und willkommen fühlen. Der Blick auf die hübsch eingerichtete Ecke erinnert uns auch in stressigen Situationen, dass wir nicht alleine, sondern von liebevollen Wesen umgeben sind. Nicht zu letzt ist es zudem ein Ort, an dem wir auch das göttliche in uns selbst immer wieder bewusst werden lassen können und uns selbst ehren. Hier dürfen wir einfach wir selbst sein.
Natürlich, können wir den Kontakt zu unserem Schutzengel und den anderen Wesen auch an jedem anderen Ort aufnehmen. Dennoch finde ich es schön, wenn wir zu Hause eine ganz besondere Stelle dafür haben.

Die „Grundbausteine“ für den Altar beinhalten folgende Dinge:
Als Symbol für die vier Himmelsrichtungen und Elemente
– Ein Schälchen mit Erde (Westen – Erde)
– Ein Schälchen mit frischem Wasser (Norden – Wasser)
– Ein Räuchergefäß (Osten – Luft)
– Eine Kerze (Süden – Feuer)
In die Mitte:
– Eine schöne Figur (Engel, Elfe, und Co.), die unsere Wünsche symbolisch weiter transportiert
Diese sollte höher sein, als die anderen vier Gegenstände. Falls dem nicht so ist, kann man sich auch eine kleine Erhöhung bauen.
Die „Stellvertreter“ für die Elemente und Himmelsrichtungen müssen nicht zwingend real geographisch richtig stehen. Wichtig ist nur, dass sie alle vorhanden sind.
Bei der individuellen Ausgestaltung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und jeder kann nach eigenem Geschmack variieren.
Dazu kommen bei mir z.B. noch diverse andere Gegenstände, Blumen und Steine, die mir wichtig sind und/oder einfach schön aussehen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Einrichten und hoffe Ihr habt viele schöne Erfahrungen damit! 🙂

Tagesrune „Eihwaz“

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Wörtlich übersetzt bedeutet Eihwaz oder Ehwaz „Eibe“ und repräsentiert den Eibenbaum. Sie gilt als eine der mächtigsten Runen. Die Eibe gilt sowohl als besonders langlebiger Baum, als auch als besonders giftig. Sie vereint also die Kräfte des Todes und des Lebens. Was in der Bedeutung der Rune paradox erscheinen mag, erklärt sich, wenn man sich vor Augen führt, dass Raum für Neues und Regeneration entsteht, wo altes beendet wird.

Bedeutungen:

  • Kräfte des Lebens, des absoluten Überlebenswillens und der Regeneration
  • Kraft des Todes, des Loslassens und Beenden von altem
  • Symbolisiert das Jetzt als stabile Verbindung von Vergangenheit und Zukunft
  • Bezug zur Wirbelsäule – Sich beugen können ohne zu brechen / Beweglichkeit mit festen Wurzeln
  • Heilungsrune – Gibt Kraft
  • Hilft zu schnellen Lösungen, wo schnelle Erfolge gebraucht werden (Jobsuche, Wohnungssuche, etc.)
  • Hilft Ziele zu erreichen
  • Gegen Spannungen – schafft Gegensätze zu vereinen
  • Schutz und Verteidigung
  • Weisheit
  • Hilft Erkenntnisse zu Leben und Tod zu erlangen
  • Erleichtert die Kontaktaufnahme mit Ahnen und der spirituellen Welt

Was die Rune für dich persönlich bedeutet und wobei sie dir hilft, kannst du erspüren, indem du Sie dir zunächst ansiehst, nach einer kurzen Zeit die Augen schließt und wahrnimmst, was dir in Bezug zu dem Runenbild durch den Kopf geht. Über den Körper lassen sich Runen erspüren, indem man Versucht sie körperlich nachzustellen und dann in den Körper fühlt. Das kann groß mit dem ganzen Körper geschehen oder auch nur mit den Fingern.

Wenn du magst, schreib gerne einen Kommentar wie du die Rune empfindest oder was du dazu denkst. Darüber würde ich mich freuen! 🙂