Naturwesenorakel 03.10.2016 – 09.10.2016


Hallo Ihr Lieben,
heute hatte ich Lust wieder einmal Naturgeister-Karten zu legen und mein Reading für euch hier einzustellen, welche natürlichen Strömungen uns in der Woche vom 03.10.2016 – 09.10.2016 erwarten werden.
Wenn man direkt auf das Kartenbild klickt, wird es noch etwas größer. Auf dem Foto sind die 5 Hauptkarten, die ich gezogen habe zu sehen. Bevor du meine Deutung liest, gehe ruhig einmal kurz in dich, atme tief durch und lass das Kartenbild auf dich wirken. Vielleicht stellen sich neben meinen Ausformulierungen hier, Assoziationen bei dir ein, die ganz persönliche Informationen zu der kommenden Woche für dich beinhalten.
Viel Spaß beim Lesen und beobachten! 🙂

Auf der feinstofflichen Seelenebene geht es diese Woche sehr tief. Die Meerjungfrauen verbinden uns mit den Tiefen unseres Seins. Ihre Botschaft ist die Emotion. Sie zeigen uns unsere Gefühle, sowohl die bereits bewussten, als auch die, die bislang in unserem Unbewussten vergraben sind und fördern den Kontakt zu unserer Intuition. Auch deshalb lassen sich mit ihnen bislang unentdeckte Potenziale erschließen, die in dir wohnen, dich ausmachen und gelebt werden wollen. In dieser Woche ist es wichtig, sich um die weiblichen, sinnlichen Aspekte in dir zu kümmern und bewusst auf die innere Stimme und das Bauchgefühl zu achten. Glück und Freude können wir jetzt besonders intensiv genießen. Durch den tiefen Kontakt mit ursprünglichen Emotionen kann es schon mal unangenehm werden, aber keine Angst! In ihnen steckt zugleich dein größtes Potenzial, dass nun wieder frei wird und nach dem Betrauern und Heilen alter Wunden großen Segen für dich bringt.

Auf der emotionalen Ebene begegnet uns das Einhorn. Es kommt mit seiner reinen Energie und voller Liebe zu uns. Alte Gefühle können sich beruhigen und Frieden finden. Es ist wichtig, dass du dein Herz dir und anderen gegenüber (wieder) öffnest. Die alten Verletzungen können nun angenommen werden und in einem Gefühl der Geborgenheit heilen. Hab keine Angst, dass deine Öffnung zu neuen Verletzungen führen könnte, die du nicht noch einmal erleben willst. Die liebevolle Energie der Einhörner sorgt dafür, dass du beschützt bist und dass du mit deiner Umwelt umgehen lernst. Sie lässt dich deine reinen Gefühle sehen, das was du wirklich willst. Es ist an der Zeit sich nicht länger selbst zu bestrafen und in der emotionalen Einsamkeit zu bleiben. Sie zeigen dir, dass du gut bist, wie du bist und dass du es verdient hast geliebt zu werden. Es gibt nichts zu verzeihen und du bist an nichts schuld. Gehe diese Woche bewusst aufrecht. Auf dem Rücken der Pferde kommst du nun in deinen persönlichen Bereichen und den Dingen die dein Herz berühren schneller voran.

Auf der geistigen Ebene begleitet uns Mutter Erde. Verstand, Denken und Logik bekommen so die nötige Bodenhaftung. Sie schenkt uns das feste Fundament, auf dem wir sicher bauen können. Alles was wir zum Leben brauchen hält sie bereit. Sie schafft es die unterschiedlichsten Dinge sinnvoll zu verbinden. Atme diese Woche immer wieder bewusst durch, spüre deine Füße auf dem Boden und nimm dir diesen kurzen Moment der Auszeit. Ob du gerade lernst, Ideen entwickelst, über etwas nachdenkst oder dir Sorgen machst, das Atmen wird dir helfen die Vorstellungen deines Geistes auf dieser Welt zu leben, sie auch ausdrücken zu können und deine Gedanken zu beruhigen. Die Erde ist Mutter. Sie gibt dir den Rückhalt und die Stabilität, die du jetzt brauchst. Achte auch auf deinen Körper! Er ist Erde. Dein Geist kann noch so fit sein, er ist auf die Intaktheit und Unversehrtheit seines Körperhauses angewiesen, um seine Potenziale leben zu können.

Die sichtbare Ebene, bzw. das was in deine Leben nun sichtbar wird, wird von Neptun & Lunara repräsentiert. Neptun und Lunara sind eng mit dem Gefühlselement Wasser verbunden. Wasser ist lebensnotwendig. Achte auf eine ausreichende Versorgung mit reinem Wasser. Gibt es Stauungen oder Blockaden in deinem Körper? Wo können die Gefühle nicht frei fließen? Das Element Wasser ist dem Gefühlsbereich zugeordnet. In deinem Leben zeigen sich die Auswirkungen deiner Gefühle und Emotionen, sowohl der bewussten, als auch der unbewussten. Deine Träume können dir Auskunft darüber geben, was im Alltag zu kurz kommt. Die ungesehenen „Geister der Nacht“ lassen uns oft Dinge tun, denken oder fühlen, für die wir im Alltag keine Erklärung finden. Aus Angst schauen wir oft nicht genau hin, obwohl viele von Ihnen dann einfach als harmloser Schatten verpuffen. Es ist Zeit diesen Schreckgespenstern bewusst zu begegnen. Neptun und Lunara helfen uns nun dabei, die Hintergründe aufzudecken.

Energie, Kraft und Wandlungspotenziale bringt uns in der nächsten Woche die Hüterin der Edelsteine. Mineralien und Elemente sind wichtige Bausteine unseres gesunden Körpers. Eine gesunde Nährstoffversorgung bringt uns gut durch stressige Zeiten. Besitzt du bereits besondere Steine, so kann es sein, dass sie dir in dieser Woche weiter helfen. Du kannst sie bei dir tragen oder direkt auf deinen Körper auflegen. Steine besitzen eine sehr stabile, dichte Energie. Dieses Kraftfeld wirkt in den nächsten Tagen auf dich, unabhängig davon, ob du selber welche besitzt oder nicht. Ihre Energie mag manchmal nicht sehr beweglich oder schwer erscheinen, aber ist sie nicht eigentlich nur Zielgerichtet? Sie ist in der Lage Halt zu geben. Halte inne. Wenn du in einer Situation unsicher bist oder dich Gefühle überwältigen, nimm dir einen deiner Steine zur Hand, z.B. einen Rosenquarz, lege Ihn auf dein Herz und beobachte einfach was passiert oder was er dir zu erzählen hat. Stell dir einmal die Farben der Kristalle vor, wie sie in allen regenbogenfarben glitzern. Zieht dich spontan ein bestimmter Stein oder eine Farbe besonders an? Stein und/oder Farben helfen dir diese Woche gut durch die Tage zu kommen. Du kannst dich, neben der direkten Anwendung, mit Ihnen verbinden in dem du immer wieder an sie denkst oder sie auch mental an den Stellen deines Körpers auflegst, die dir intuitiv wichtig erscheinen. Beobachte einfach was sich dadurch verändert.

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche, mit vielen Gefühlen, Liebe, Heilung und Erdung! 🙂

Die Lüge über Lächeln, positiv Denken und Verzeihen

Nachdenklich sitze ich vor dem Pc, als ich anfange diese Zeilen zu tippen. Den ganzen Nachmittag schon kommen mir verschiedene Erinnerungen in der Sinn. Situationen in denen ich selber schwer krank war oder extrem niedergeschlagen. Ich denke darüber nach, mit welchem Rezept sich Not beenden ließe. Eine universelle Antwort gibt es wohl nicht. Wenn ich an meine früheren und aktuellen Ängste, Sorgen und Erkrankungen denke, höre ich es in meinem Herzen schreien: „Ich will ich sein! Einfach nur ich sein! Und ich will das auch zeigen dürfen!“ Aber was bedeutet das?

Ich bin in einem familiären Umfeld aufgewachsen, in dem viel Wert darauf gelegt wurde zu funktionieren und nach außen eine Fassade zu wahren, egal wie es in mir aussieht. Dem entsprechend bin ich mit meinen Gefühlen umgegangen, sofern Sie überhaupt noch spürbar wurden. Lächeln, Funktionieren, Klappe halten. Als ich vor drei Jahren körperlich schwer krank wurde, ließ sich dieses Muster noch eine Zeit lang so fortführen, bis es schließlich zusammenbrach. Ich war eigentlich dazu gezwungen Stunden abzusagen und notwendige Behandlungen an mir durchführen zu lassen, aber ich dachte nicht daran, mich von meinem Körper klein kriegen zu lassen, bis er mich irgendwann ans Bett fesselte und den Funktionsmodus mit allem was er zur Verfügung hatte beendete. Herzrythmusstörungen, Krampfanfälle, Stoffwechselentgleisungen, Entzündungen überall im Körper, Schmerzen, Ohnmacht. Entsprechend meiner Profession machte ich mich auf die Suche nach der geistig-seelischen Ursache, dessen, was mein Körper nun so vehement auzudrücken versuchte und bemühte mich sämtliche gut gemeinten Ratschläge umzusetzen. „Positiv Denken!“, „Stell dir vor, wie du wieder gesund bist!“, „Lass dich nicht hängen!“, „Lächeln, das macht gute Gefühle!“, etc.
Gesagt – getan!
Ich lächelte, dachte positiv, stellte mit vor, wie es sein wird, wenn ich wieder gesund bin und natürlich hatte ich die Ursache daran festgemacht, dass ich alte Verletzungen nicht loslassen und verzeihen konnte, was also in Angriff genommen werden musste. Nach vorne schauen!
Die Reaktionen meines Körpers waren prompt. Mit jedem „positiven“ Gedanken noch eine schippe an Schmerz und unerträglichen Symptomen oben drauf, bis ich irgendwann nicht mal mehr Essen konnte. Mehrmals landete ich im Krankenhaus. Die Medikamente schlugen nicht oder nur teilweise an und gegen viele reagierte ich allergisch. Ich kämpfte um mein Leben.
Die Rettung brachte eines Tages meine beste Freundin, als ich vor Zorn, dass meine Bemühungen so gestraft würden und nicht fruchteten, voll Verzweiflung weinend mit ihr telefonierte.
„Meinst du nicht, dass du mal aufhören solltest vor deiner Erkrankung und vor dir selbst wegzulaufen?“
Nicht gerade das, was ich hören wollte und erwiderte entsprechend gereizt, dass ich das nicht täte und mich doch so viel damit beschäftigen würde.
„Nein. Du beschäftigst dich damit, wie du deine Symptome wieder los wirst, deine Geschichte verharmlost und wie es weiter geht, aber nicht damit, wie es dir jetzt wirklich geht und was die alten Erinnerungen wirklich in dir auslösen.“
Das Gespräch veränderte mein Leben.
Ich fing an zu lernen mich selbst zu spüren und einfach so zu sein, wie ich bin, zu weinen, den emotionalen Schmerz und die Ohnmacht in mir zu sehen und auszuhalten und erlaubte mir wütend zu sein und zu hassen. Ich hängte das „Verzeihen“ an den Nagel und begann mich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, weil sie nicht Vergangenheit war, sondern meine Gegenwart bestimmte.
Die Medikamente fingen langsam an anzuschlagen, je mehr ich mich darauf einlassen konnte und mein Körper begann sich zu regenerieren.

Heute gehe ich wieder mit Freude meiner Heilerinnentätigkeit nach und habe aus dieser Zeit sicher auch viel dafür gelernt.
Ich erwarte nicht mehr, dass der Schmerz vorbei ist, wenn es in mir nunmal weh tut. Das hat seine Gründe und die Lösung finde ich nur, wenn ich hinschaue. Ich darf ohnmächtig sein. Ich erlaube mir manche Menschen für das zu hassen, was sie mir angetan haben und fühle mich gut dabei. Wenn ich wütend bin schreie ich und schlage auf Kissen ein, um das auszudrücken, was ausgedrückt werden will. Ich ziehe eine Fresse, wenn ich es für angebracht halte das zu tun und renne nicht mehr dauerlächelnd durch die Gegend, genauso wie ich aus vollem Herzen lache, wenn ich etwas einfach lustig finde.
Kurz: Ich versuche so gut ich kann „Ich“ zu sein und immer mehr herauszufinden, wer „Ich“ eigentlich ist.
Der Körper gibt mir recht und fühlt sich gut dabei.
Derzeit kann ich sogar wieder auf Medikamente verzichten.

Lächeln, Verzeihen und positiv Denken sind sicher wichtig und es ist gut selbst Hoffnung auf Heilung zu haben. Humor zu haben, erleichtert vieles. Die eigenen Gefühle so ernst zu nehmen, wie Sie nunmal sind, mit all dem Schmerz und den unverarbeiteten Erinnerungen umzugehen, sie zu sehen um sie letztlich gelöst zu integrieren, sind aber gleichwertige Bestandteile im Genesungsprozess. Vernachlässigen wir einen Teil stagniert die Heilung. Wenn wir es mit Lächeln und zukunftsorientiertem, positiven Denken übertreiben, kann das ebenso krank machen, wie etwa ungelöste Trauer oder Wut. Umgekehrt gesagt können gefühlte und gelebte Emotionen wie, Trauer, Schmerz, Wut und Hass ebenso heilen, wie Lächeln, positiv Denken und Verzeihen, wenn es das ist, was auf der „Waagschale“ im Leben bislang zu kurz kommt. Deshalb erachte ich es als so wichtig für die Heilung Klienten dabei zu unterstützen sich selbst und die eigenen unbeeinflussten Ursprungsemotionen (wieder) zu finden und dabei keine „Richtung“ vorzugeben. Ihr Körper, Ihre Seele und Ihr Geist wissen genau, was es braucht. Sobald wir wieder kongruent mit uns selbst sind, sind wir gesund.
Es gibt keine schlechten Gefühle, sie alle haben uns etwas wichtiges zu sagen und wollen uns helfen. Es ist wichtig Ihre Botschaft zu hören, dann sind die „schlechtesten“ unter ihnen die größten Heiler.