Die Ringelblumensalbe ist fertig :)

Die Ringelblumensalbe ist fertig! 🙂
Dafür nehme ich Schweineschmalz und ausreichend Blüten um das Öl gut zu sättigen. Für ca. 250g Schweineschmalz benötigt man eine große Hand voll frischen Blüten. Diese werden ins heiße Fett gegeben und dort für 30-45 Minuten auf geringer Hitze simmern gelassen, dass sich die Inhaltsstoffe lösen. Vorsicht! Das Fett nicht zu heiß werden lassen, sonst gibt’s frittierte Ringelblume! 😉
Danach das ganze erkalten und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag das goldgelb gewordene Fett mit den Blüten erneut erwärmen, durch ein Sieb in Gläser füllen und verschließen.

Hilft bei Akne,Blutergüssen, Brandwunden, Ekzemen, Furunkeln, Geschwüren, Hämorrhoiden, Hautleiden, Insektenstichen, Krampfadern, Magen- und Darmstörungen, Menstruationsbeschwerden, Mundschleimhautentzündungen, Narbenwucherungen, offenen Beinen, Pilzerkrankungen, Quetschungen, schlecht heilenden Wunden, Schnittwunden, Sonnenbrand, Hautverbrennungen, Warzen sowie Windeldermatitis und Zerrungen.

Hinweis:
Dieser Beitrag ist lediglich zur Information gedacht und stellt keinen Ersatz für den Gang zum Arzt, Apotheker oder anderen Heilberufen dar. Bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden ist ein Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker zu Rate zu ziehen, ebenso um Fragen zur fachgerechten Anwendung zu klären.
Für die Eigenanwendung wird keine Haftung übernommen!

http://www.ringelblumensalbe.org/anwendungsbereiche-verwendung/

Die wilde Karde und ihre Wirkung bei Borreliose

Die wilde Karde (Dipsacus sylvestris) auch Weberkarde, Weberdistel oder Waldkarde genannt, wächst auf kargen Böden gerne in der vollen Sonne und blüht herrlich blau. Der lateinische Name leitet sich von Dipsan=Durst ab. Sie speichert in den Mulden Ihrer Blätter Wasser, das in sehr trockenen Gegenden Menschen vor dem Verdursten retten kann.
Nach alter Überlieferung lebt im Blütenkopf ein Wurm, der zahnheilend wirken soll.
Getrocknete Blütenköpfe wurden in Webereien zum Kämmen und Bürsten von Stoffen verwendet.

Alte Überlieferungen die Karde als Mittel gegen Borreliose einzusetzen wurden nicht zuletzt auch durch den Pflanzenexperten Wolf Dieter Storl wiederbelebt, der diesem Thema ein ganzes Buch widmet.

Nach der Infizierung mit Borrelien dauert es zunächst eine Tage bis sich die Infektion, etwa durch die charakteristische „Wanderröte“, mit roten Flecken auf der Haut bemerkbar macht. Diese müssen jedoch nicht in „Bissnähe“ auftreten, sondern können am ganzen Körper lokalisiert sein. Bei über 50% der Betroffenen bleibt dieser frühe Hinweis ganz aus, was es erschwert die Behandlung so schnell wie möglich einzuleiten. Nach 4-6 Wochen zeigen sich dann als erste Manifestierung unspezifische, grippeähnliche Symptome wie Halsschmerzen, Nacken- und Kopfschmerzen, Muskel- und Knochenschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung. Husten und Schnupfen dagegen bleiben in der Regel aus.
Hinzukommen können Nervenmissempfindungen, Kribbeln, Brennen, Jucken, Zittern, Fieber, Seh- und Hörstörungen, Herz-Kreislaufbeschwerden, Durchfall oder Reizdarm und weitere Beschwerden.
Die Symptome können im Verlauf spontan zurückgehen und wieder aufflammen. Einer Ruhephase der Erkrankung folgt dann ein plötzliches Wiederaufkeimen. Selbst nach Monaten oder Jahren kann das Bakterium durch Stresssituationen, wie Trauma, Schwangerschaft, und andere Erkrankungen oder Belastungen, erneut reaktiviert werden.
Routine-Bluttests fallen in der Regel normal aus. Auch das Fehlen von erhöhten Entzündungsparametern und falsch negative Tests auf Antikörper gegen Borrelien kommen häufig vor. Die Diagnostik ist also oft schwierig.
In der schulmedizinischen Behandlung sind Antibiotika das Mittel der Wahl. Diese sind sorgfältig nach den Anweisungen des Arztes einzunehmen! Wer naturheilkundlich denkt, sollte lieber den restlichen Organismus in Absprache mit dem Behandler unterstützen, als die Antibiotikaeinnahme von vornherein gänzlich abzulehnen und Spätfolgen zu riskieren.
V.a. zu Beginn der Erkrankung ist schnelles Handeln gefragt. Da die Borrelien zum Teil in die Zelle wandern, sind sie dort angekommen, für die außerhalb der Zelle wirkenden Antibiotika nicht mehr erreichbar, was die Therapie erschwert und chronische Verläufe nach sich ziehen kann.
In diesem Fall und vor allem auch bei der chronischen Borreliose können verschiedene Naturheilmittel, wie die wilde Karde sehr hilfreich sein.

Aussagekräftige Studien zur Wirkung der Karde bei Borreliose gibt es bislang wenige. Die geschätzten Eigenschaften beruhen auf Erfahrungsheilkunde.
Die Karde wirkt antibakteriell und antifungal, blutreinigend, entgiftend und schweißtreibend. Zudem ist sie verdauungsstärkend und antientzündlich. In der Laborkultur konnte eine Forschergruppe der Universität Leipzig eine Substanz in der Wurzel der Pflanze nachweisen, die Borrelien im Wachstum hemmt.
In der Regel wird eine alkoholische Tinktur der Kardenwurzel oder ein Teeabsud aus derselben hergestellt. Hierfür werden nach altem Rezept die gesäuberten Wurzelstücke mit hochprozentigem Alkohol übergossen und einige Wochen stehen gelassen, ehe der Auszug zur Anwendung kommt. Für Tee werden 2 TL Wurzeln auf 1/4 Liter kaltes Wasser gegeben, welches zum Kochen gebracht wird. 10 Minuten ziehen lassen. Zwei Tassen pro Tag oder drei mal täglich einige Tropfen der Tinktur sollen ausreichend sein.
In der Regel wird die Kardenkur mit anderen Verfahren, wie etwa schweißtreibenden Anwendungen, ergänzt um die Zellen zu öffnen und die Erreger auszuleiten.

Erfahrungsberichte von Betroffenen machen selbst bei chronischen Verläufen Hoffnung auf die positive Wirkung der Karde bei Borreliose, vor allem wenn die Behandlung durch andere Anwendungen sinnvoll ergänzt wird.
Welche Pflanze und Methode grundsätzlich zur Behandlung oder begleitenden Anwendung bei Borreliose am besten geeignet und am wirkvollsten eingesetzt wird, hängt wohl letzlich nicht nur von den Inhalten und Wirkweisen der Pflanzenbestandteile oder Technik an sich, sondern auch von der ganz persönlichen Konstitution des/der Betroffenen ab, da die geistig-seelisch-körperliche Verfassung großen Einfluss auf unser Immunsystem nimmt, das durch die chronische Infektion stark belastet ist.
Die individuelle Planung der unterstützenden Maßnahmen zur Anregung der Selbstheilungskräfte und Therapiemöglichkeiten mit geschulten Fachkräften spielen also eine sehr wichtige Rolle für den Erfolg!

Hinweis:
Dieser Beitrag ist lediglich zur Information gedacht und stellt keinen Ersatz für den Gang zum Arzt, Apotheker oder anderen Heilberufen dar. Bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden ist ein Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker zu Rate zu ziehen, ebenso um Fragen zur fachgerechten Anwendung zu klären.
Für die Eigenanwendung wird keine Haftung übernommen!

Quellen:
Die Kräuter in meinem Garten – Siegrid Hirsch/Felix Grünberger – Freiya Verlag
Borreliose natürlich heilen – Wolf Dieter Storl – AT Verlag
http://www.borreliose.de/html/index.php?name=Sections&req=viewarticle&artid=82&page=1
http://www.phytodoc.de/heilpflanzen/wilde-karde-hilft-sie-wirklich-bei-borreliose

Fruchtige Zitronensalbe


Zutaten:
500g Schweineschmalz
Ca. 2-3 Zitronen in Bioqualität
Gläser zum Abfüllen

Das Schweineschmalz in einem kleinen Topf zerfließen lassen. Die in dünne Scheiben geschnittenen Zitronen zugeben, bis das Öl damit gut gesättigt ist. Anschließend das ganze für ca. 30 – 45 Minuten auf leichter Hitze vor sich hin simmern lassen.
Vorsicht! Nicht frittieren! 😉
Danach die Salbe vom Herd nehmen, abkühlen und über Nacht ziehen lassen. Wer es eilig hat, kann natürlich auch sofort abfüllen. Durch die längere Ziehzeit haben aber die Inhaltsstoffe der Zitrone noch besser die Möglichkeit sich zu lösen. Ansonsten wird am nächsten Tag alles noch einmal leicht erwärmt und das Fett geschmolzen. Anschließend durch ein Sieb in saubere Gläser füllen.
Fertig. 🙂

Das Schweineschmalz sorgt für die optimale Konsistenz, fettet und zieht leicht ein. Wer den Geruch nicht mag, kann auch auf Pflanzenöl und Bienenwachs umsteigen ( Auf 30ml Öl kommen 2g Bienenwachs). In diesem Fall hat das Schweineschmalz allerdings den zusätzlichen Vorteil, dass das fertige Gemisch nicht nur als Salbe, sondern auch zum Kochen mit Zitronennote, z.B. für Zitronenschnitzel, verwendet werden kann.

Zitronen wirken antiseptisch, reinigend und verdauungsfördernd.
Die Salbe lässt sich daher gegen Unreinheiten und kleinere Entzündungen einsetzen. Sie tonisiert Haut und Bindegewebe und kann mit Ihrer gefäßstärkenden Wirkung auch bei Besenreiser und Krampfadern angewandt werden. Dazu werden die Besenreiser täglich damit betupft. Wer den Effekt nochmal verstärken will, kann zusätzlich eine kleine Menge Zitronenöl dazu geben. Zitronen haben eine aufhellende Wirkung. Pigmentflecken lassen sich damit positiv beeinflussen.

Der angenehm zitronige Duft wirkt Stimmungsaufhellend und macht die Salbe zu einem beliebten Pflegemittel.

Hinweis:
Dieser Beitrag ist lediglich zur Information gedacht und stellt keinen Ersatz für den Gang zum Arzt, Apotheker oder anderen Heilberufen dar. Bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden ist ein Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker zu rathe zu ziehen, ebenso um Fragen zur fachgerechten Anwendung zu klären.
Für die Eigenanwendung wird keine Haftung übernommen.

Umckaloabo von der Fensterbank

Die Geranie (Pelargonium) wächst im Sommer in vielen Gärten oder Balkonkästen. Derzeit gibt es ca. 280 verschiedene Arten. Allerdings wissen nur die wenigsten, dass die Pflanzen neben dem Schmuck für Fenster, Garten und Balkon auch andere sehr nützliche Eigenschaften haben. Wer sie selbst verwenden möchte, sollte allerdings darauf achten, sie schadstofffrei anzubauen und nur Erde und Dünger zu verwenden, der auch für andere essbare Pflanzen und Gemüse verwendet wird. Die Pflanzen sind nicht winterhart und müssen deshalb in Innenräumen überwintert werden.
Die gemeinsamen Vorfahren der Geranien kommen aus Südafrika. Dort haben die Arten Pelargonium sidoides und Pelargonium reniforme in der Umgangssprache der Zulu den Namen Umckaloabo, was übersetzt so viel heißt wie „Symptome für Lungenkrankheiten“/“Brustschmerz“, der vielen aus der Apotheke als Erkältungsmittel aus Pelargonienwurzelextrakt bekannt sein dürfte.
Geranien enthalten ätherische Öle, Cumarine, Phenolverbindungen, Gerbstoffe, Proanthocyanidine, Umckalin, Flavanoide, Amine und Kieselsäure. Sie haben hustenstillende, antibakterielle und antivirale Eigenschaften und nicht zuletzt wird auch ihr Duft schon lange in der Kosmetik und Aromatherapie eingesetzt.
Verwendet werden vor allem Blüten und Blätter, aber auch die Wurzeln.

Anwendungsbereiche:
Forscher fanden bei der Analyse der Pflanzen völlig neue, bisher unbekannte Naturstoffe, die als pflanzliches Antibiotika wirken. In der afrikanischen Volksmedizin werden sie erfolgreich zur Behandlung von Tuberkulose eingesetzt.
Wurzelextrakte und -Pulver haben die Fähigkeit eine Schutzschicht auf den Schleimhäuten zu bilden, die Bakterien und Viren fern hält. Deswegen werden Sie auch bei Erkältungen und Atemwegsinfekten eingesetzt. Das Wurzelpulver wurde von einigen Menschen bereits erfolgreich angewandt.
Auch bei Völlegefühl und verdorbenem Magen kann das Pelargonienpulver hilfreich sein.

Außerhalb der Heilkunde wird vor allem ihr Duft und Aroma gebraucht. Es gibt viele verschiedene Sorten und Duftgeranien mit kleineren Blüten. Mittelweile lassen sich die unterschiedlichsten Duftzüchtungen erwerben. Orange, Zitrone, Rose und mehr. Aus allen Duftpelargonien lassen sich aromatisierte Getränke und Speisen herstellen. Im Winter kann man das Pulver zum Würzen von Speisen und die Blätter in der Duftschale verwenden.

Erkältungspulver:
Getrocknete Pelargonienblätter zu Pulver zerreiben
Hilft bei beginnender Erkältung. In warmen Wein eingenommen vertreibt es Husten und Heiserkeit.
Über das Essen gestreut tut man sich ganz nebenbei etwas gutes gegen grippale Attacken.
Das Pulver wird ansonsten auf den Handrücken gestreut und aufgeleckt. Die Einnahme mit einem Metalllöffel ist nicht zu empfehlen.

Geranien-Eistee:
Frische Blätter von Zitronengeranien in Wasser oder Tee geben.
Im Kaltansatz die Blätter einige Zeit im Wasser ziehen lassen.
Schmeckt auch in Likören, Sekt und anderen Speisen, die Zitrone brauchen.

Hinweis:
Dieser Beitrag ist lediglich zur Information gedacht und stellt keinen Ersatz für den Gang zum Arzt, Apotheker oder anderen Heilberufen dar. Bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden ist ein Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker zu rathe zu ziehen, ebenso um Fragen zur fachgerechten Anwendung zu klären.
Für die Eigenanwendung wird keine Haftung übernommen.

Quellen:
Die Kräuter in meinem Garten – Siegrid Hirsch / Felix Grünberger – Freya Verlag
http://www.heilkraeuter.de/lexikon/umckaloabo.htm