Was ist das? 😉

Richtig!

Blauer Himmel.

Nicht eine Wolke war heute zu sehen und das Wetter war wunderschön.
Sonnenstrahlen zum Seele baumeln lassen und Kraft tanken.
Eine kurze Pause draußen zwischen den Aufgaben des Alltags.
Eine Tasse Tee am Abend zum Ausklingen.
Genießerschmusestunden mit den Katzen.

Einfach nur schön! 🙂

Die Glockenblumen


Die kleine Glockenblume nickte, vorsichtig sie vom Boden blickte, hinauf ins Licht.

Im Glockenblumenschirmchen munter,
die Elfen spieln und feiern drunter
und regnet es so wird nichts nass,
geschützt haben Sie weiter Spaß,
und schlafen wohl behütet ein
im Glockenblumenzauberheim.

Drum sei stehts achtsam zu den Pflanzen,
dann siehst du manchmal welche tanzen.
Gar freundlich helfen diese Wesen,
den Garten pflegen und verlesen.
Und bist du mal in Not und krank,
helfen sie dir, Gott sei Dank!

Doch knicke keine Glockenblum‘,
denn so wie sie dir Gutes tun
so Ehre sie und ihr zu Haus‘,
sonst ist es mit der Gunst schnell aus
und Unheil wird in deinem Heim
genau so wie in Ihrem sein.

Copyright by Sofie Dreßler

Die kleine Mimose kümmert

Die Seit einiger Zeit besitze ich ein Mimose und finde die Pflanze einfach nur schön und faszinierend. Ein leiser Windhauch, eine zarte Berührung und schon faltet Sie ihre Blätter schützend zusammen.
Seit kurzem kränkelt sie nun aber leider.
Tierchen oder andere Dinge, die ihr das Leben ersichtlich schwer machen, sind keine zu sehen. Der Topf in dem ich sie gekauft hatte schien langsam zu klein und so versuchte ich Sie zunächst einmal umzutopfen und mehr Erde und Raum für die Wurzeln zur Verfügung zu stellen.
Dennoch – Sie kümmert immer noch.
Ihrem Wunsch nach einem Standortwechsel bin ich nachgekommen. Vielleicht steht sie ja wirklich lieber an anderer Stelle. Hell, mit wenig direkter Sonne hatte sie zwar vorher schon, aber so Pflänzchen sind ja durchaus auch manchmal wählerisch.
Dazu kommt noch eine Behandlung mittels Energieübertragung mit den Händen und heilender Affirmationen, die ich passend herausgesucht habe. Was bei Mensch und Tier hilft, tut sicher auch den Pflanzen gut.
So wird sich das Pflänzchen hoffentlich doch noch bald erholen. 🙂

Umckaloabo von der Fensterbank

Die Geranie (Pelargonium) wächst im Sommer in vielen Gärten oder Balkonkästen. Derzeit gibt es ca. 280 verschiedene Arten. Allerdings wissen nur die wenigsten, dass die Pflanzen neben dem Schmuck für Fenster, Garten und Balkon auch andere sehr nützliche Eigenschaften haben. Wer sie selbst verwenden möchte, sollte allerdings darauf achten, sie schadstofffrei anzubauen und nur Erde und Dünger zu verwenden, der auch für andere essbare Pflanzen und Gemüse verwendet wird. Die Pflanzen sind nicht winterhart und müssen deshalb in Innenräumen überwintert werden.
Die gemeinsamen Vorfahren der Geranien kommen aus Südafrika. Dort haben die Arten Pelargonium sidoides und Pelargonium reniforme in der Umgangssprache der Zulu den Namen Umckaloabo, was übersetzt so viel heißt wie „Symptome für Lungenkrankheiten“/“Brustschmerz“, der vielen aus der Apotheke als Erkältungsmittel aus Pelargonienwurzelextrakt bekannt sein dürfte.
Geranien enthalten ätherische Öle, Cumarine, Phenolverbindungen, Gerbstoffe, Proanthocyanidine, Umckalin, Flavanoide, Amine und Kieselsäure. Sie haben hustenstillende, antibakterielle und antivirale Eigenschaften und nicht zuletzt wird auch ihr Duft schon lange in der Kosmetik und Aromatherapie eingesetzt.
Verwendet werden vor allem Blüten und Blätter, aber auch die Wurzeln.

Anwendungsbereiche:
Forscher fanden bei der Analyse der Pflanzen völlig neue, bisher unbekannte Naturstoffe, die als pflanzliches Antibiotika wirken. In der afrikanischen Volksmedizin werden sie erfolgreich zur Behandlung von Tuberkulose eingesetzt.
Wurzelextrakte und -Pulver haben die Fähigkeit eine Schutzschicht auf den Schleimhäuten zu bilden, die Bakterien und Viren fern hält. Deswegen werden Sie auch bei Erkältungen und Atemwegsinfekten eingesetzt. Das Wurzelpulver wurde von einigen Menschen bereits erfolgreich angewandt.
Auch bei Völlegefühl und verdorbenem Magen kann das Pelargonienpulver hilfreich sein.

Außerhalb der Heilkunde wird vor allem ihr Duft und Aroma gebraucht. Es gibt viele verschiedene Sorten und Duftgeranien mit kleineren Blüten. Mittelweile lassen sich die unterschiedlichsten Duftzüchtungen erwerben. Orange, Zitrone, Rose und mehr. Aus allen Duftpelargonien lassen sich aromatisierte Getränke und Speisen herstellen. Im Winter kann man das Pulver zum Würzen von Speisen und die Blätter in der Duftschale verwenden.

Erkältungspulver:
Getrocknete Pelargonienblätter zu Pulver zerreiben
Hilft bei beginnender Erkältung. In warmen Wein eingenommen vertreibt es Husten und Heiserkeit.
Über das Essen gestreut tut man sich ganz nebenbei etwas gutes gegen grippale Attacken.
Das Pulver wird ansonsten auf den Handrücken gestreut und aufgeleckt. Die Einnahme mit einem Metalllöffel ist nicht zu empfehlen.

Geranien-Eistee:
Frische Blätter von Zitronengeranien in Wasser oder Tee geben.
Im Kaltansatz die Blätter einige Zeit im Wasser ziehen lassen.
Schmeckt auch in Likören, Sekt und anderen Speisen, die Zitrone brauchen.

Hinweis:
Dieser Beitrag ist lediglich zur Information gedacht und stellt keinen Ersatz für den Gang zum Arzt, Apotheker oder anderen Heilberufen dar. Bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden ist ein Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker zu rathe zu ziehen, ebenso um Fragen zur fachgerechten Anwendung zu klären.
Für die Eigenanwendung wird keine Haftung übernommen.

Quellen:
Die Kräuter in meinem Garten – Siegrid Hirsch / Felix Grünberger – Freya Verlag
http://www.heilkraeuter.de/lexikon/umckaloabo.htm

Ein Kräutergarten für die Kräuterhexe

Schon länger hab ich mir ein kleines Kräutergärtchen gewünscht, in dem alle Kräuter, die ich oft und gerne bei den verschiedensten Wehwechen anwende, wachsen. Bereits die letzten Jahre habe ich damit begonnen wichtige Essenzen, Öle und Salben selbst anzusetzen. Es macht Spaß und ich kenne dadurch wirklich jeden einzelnen Bestandteil einer Tinktur oder Salbe. So wirken sie für mich einfach noch besser. Die Pflanzen werden mit Liebe gepflegt und später auch verarbeitet. Die Pflanzengeister bekommen kleine Gaben als Dank und Ausgleich für ein ausgewogenes Geben und Nehmen.
Nun habe ich diese Jahr die Gelegenheit genutzt und damit begonnen selbst eine Ecke im Garten umzugraben und einige Kräuter darin anzusiedeln. Bis jetzt gibt es Rosmarin, Thymian, verschiedene Beinwellarten, Baldrian, Kamille, Lungenkraut, Quendel, Melisse, Minze, Zitronen- und Orangenverbene, Frauenmantel, Ringelblumen, die leider noch etwas klein sind und manch andere tolle Gewächse. Einen kleinen Auszug davon sieht man oben auf den Fotos. Ich bin richtig stolz drauf.
Und weil ich ja als Kräuterhexe auch einfach mal was naschen will, haben sich auch zwei Blaubeersträucher, Johannisbeeren und Stachelbeeren dazu gesellt. 🙂

Was daraus so alles werden wird, wozu man es verwenden kann und wie ich die Kräuter verarbeite, werde ich dann berichten, wenn es soweit ist.
Ich freu mich drauf und bin schon ganz gespannt. 🙂