Die Eule auf meiner Schulter

Eine Eule sitzt auf meiner Schulter und schaut mir beim Schreiben auf die Finger.
Mein „Heilerin sein“ wandelt sich.
Das spüre ich in den letzten Tagen.
Es bekommt eine andere Tiefe und andere Orte.
Es wird größer.
„Wieso bist du gerade jetzt da“, frage ich den gefiederten Besuch aus der Anderswelt.
„Weil du mich brauchst“, ist die klare und sehr logische Antwort auf meine Frage.
„Wobei genau unterstützt du mich gerade, lieber Freund?“
„Du musst durch die Nacht. Deine Seele öffnet sich langsam aber beständig für ihr wahres Sein. Ich weiß, wie man in der Nacht den klaren, fokussierten Blick behält“, erklärt mir der Begleiter daraufhin weiter.
In der Tat fällt es mir in den letzten Tagen oftmals nicht leicht den Überblick zu behalten, wenn die Angst mich überrollt.
„Deine Beziehungen verändern sich, der alte Schmerz bricht auf, einiges geht zu Ende, vieles beginnt neu. Das schmerzt dich, aber es ist die Kraft, die daraus frei wird, die dich zu deiner Bestimmung führt.“
Ich verstehe, auch wenn ich gerade selbst nicht weiß, wohin alles führen wird. Es tut gut, die liebevolle Präsenz der Eule an meiner Seite zu spüren. Eine Beziehung hätte ich lieber nicht auf die Art und Weise verloren, wie es gerade geschieht. Andererseits fühle ich sehr genau, dass sie in der aktuellen Form nicht mehr weitergehen kann. Sie funktioniert nur, wenn ich mich selbst darin verrate. Ich darf nicht wirklich ich sein und sie überschreitet meine absoluten Grenzen. Dazu bin ich nicht mehr bereit. Vielleicht gibt es einen Neunanfang irgendwann…
Die Eule streichelt mir mit dem Flügel zart über den Kopf. „Du hast den Kontakt zu uns. Wir werden dich begleiten. Sei dir sicher“, tröstet sie mütterlich, während ich mich in Gedanken anschmiege.
Stumm genieße ich die Eulenenergie um mich herum und lasse mich ein Stück durch die Lüfte tragen.
Unsere Seelentiere sind wertvolle Begleiter. Sie zu entdecken ist ein Schatz. Mit ihrer Führung heilen Sie und bringen uns auf den Weg, unserer Bestimmung.

Eulundra trifft die Eulenfrau

IMG_5010

Ins Herz schuhut: Gandalf, die kleine Weißgesichtseule, nimmt gemütlich auf meiner Hand platz und blickt tief in meine Seele.

Eulundra hat nicht umsonst die Eule als Teil des Namens. Schon lange begleiten mich die Tiere als weise Unterstützer im Alltag und bei der Arbeit.
Ein beeindruckendes, euliges Erlebnis durfte ich mit den Eulen von Bianka Wolf machen. Die Falknerin und Heilpraktikerin hat mit den gefiederten Freunden ganz besondere Therapiekollegen an ihrer Seite. Sind sie anwesend, braucht es nicht viele Worte um Emotionen fließen zu lassen.
Von der kleinen Weißgesichtseule „Gandalf“ bis zur großen Uhu-Dame „Saphira“ hat jede Eule ihre eigenen Lektionen im Gepäck. Während manche gerne kuscheln und sich streicheln lassen, fordert Saphira Respekt und die Wahrung ihrer Grenzen. Dann setzt sie sich auch auf den Arm und ist bereit dort etwas zu verweilen.
Tief ins Herz blicken sie alle.
Neben Lachen und Freude, sind auch Tränen im Therapieraum willkommen. Bianka weiß als Fachfrau und mit ihrer einfühlsamen Art damit umzugehen. Ihr Mann ergänzt bei Bedarf mit seinem Know-how als Live- und Businesscoach, um das Leben in glückliche Bahnen zu lenken.
Auch bei mir fließen die Tränen, als mit dem Chacokauz „Radagast“ auf der Hand der Stresspegel das erste Mal seit Monaten etwas abfällt. Trotz meiner Aufgewühltheit ruhen die Eulen in sich. Sie vermitteln Stabilität, wo für mich die Welt ins Wanken gerät. Ich heile. Meine Seele findet Raum. Auch im Gespräch.
Am Ende gehe ich mit guten neuen Ideen und dem Gefühl mir selbst nahe gekommen zu sein nach Hause. Die Erfahrung hat mich bereichert. Auf allen Ebenen.
Meinem Krafttier Eule bin ich auf diese Weise ein großes Stück näher gekommen.
Wenn bei Bianka Wolf die Eulenaugen in die Seele blicken und sie als Mensch die Hand reicht, entsteht der Raum ganz selbst zu sein und alles wird möglich.

Ein gesundes neues Jahr 2017!

Von Herzen ein gesundes und glückliches neues Jahr!
Mögen Ying und Yang stets ausgeglichen sein und die Sonne für alle scheinen.

Auf dem Video hört ihr mich drei kurze Mantren singen.
Das erste für die Weiblichkeit, das zweite für die Männlichkeit und als drittes das Gayatri-Mantra, das heilendes Licht und Sonne für das Leben spendet.

Viel Spaß beim Zuhören und einen guten Start damit ins Jahr 2017!

Der Heiler hat immer Recht!?

Der Heiler hat immer Recht.
Er besitzt besondere Fähigkeiten, die andere Menschen nicht haben und die er zusätzlich noch jahrelang besonders trainiert und geschult hat. In die Ausbildung hat er oft viel Zeit und Geld investiert. Er sieht in die Aura, spürt Energien, kann mit Wesen aus der geistigen Welt kommunizieren, erhält Führung und Anleitung von seinen Geisthelfern und hat besondere Kräfte die es Ihm erlauben die Selbstheilung seines Klienten anzuregen. Gute Gründe von sich selbst mehr, als überzeugt zu sein.
Jemanden der derart Begabt ist und derartige Fähigkeiten hat, hinterfrägt man in seinen Aussagen doch nicht! Oder doch!? Immerhin darf man dankbar sein, dass einem diese Botschaften übermittelt wurden. Oder etwa nicht!?

Die Einleitung ist bewusst etwas provokant gewählt, da ich an dieser Stelle gerne zum nachdenken anregen möchte.

Ich bin Heilerin aus Leidenschaft.
Ich lebe und liebe diese Tätigkeit aus vollem Herzen.
Ich bin dankbar für die wundervollen Fähigkeiten, die mir gegeben sind.
Und für das medizinische Grundwissen, das ich gelernt habe.
Ich bin dankbar für das Vertrauen, dass meine Klienten mir schenken.
Ich bin dankbar für jeden kritischen Klienten, der meine Aussagen für sich nachspürt und überprüft und damit zeigt, dass er bereit ist auch sich selbst zu trauen.
Ich freue mich über die kleinen und großen Erfolge, die ich täglich als Lohn für die gemeinsame Arbeit mit den Klienten sehen darf!

Immer wieder erlebe ich es, dass Menschen vor mir sitzen, für die ich nicht die erste Heilerin bin, die Sie aufsuchen. Sie erzählen mir z.B., dass Herr/Frau XY gesagt hat, dass Sie nur wieder gesund werden, wenn sie jetzt sofort etwas bestimmtes tun oder sich von etwas bestimmten trennen. Dass sie die Ursache für ein Problem ganz klar in einer bestimmten Situation/Verhalten erkennen. Dass Ihre Aura an einer bestimmten Stelle einen schwarzen Fleck habe und das für etwas schlechtes stehe. Oder die eigene Wahrnehmung der Klienten wird völlig untergraben, weil Herr und Frau Heiler XY ja viel besser spüren, welche Wesen da um jemanden herum sind, etc. Das Bauchgefühl klopft vielleicht an und rumort, aber Herr und Frau XY wissen es ja bestimmt besser, als sie selbst.
Derartige Erfahrungen hinterlassen dann eine Not, weil der/die Klientin nicht wissen, wie sie nun damit umgehen sollen. Die „Bilder“ die vermittelt wurden lassen sich nicht integrieren. Das Verhalten kann nicht so geändert werden, wie es vorgegeben wurde. Situationen lassen sich nicht so einfach abschließen. Was da erzählt wurde macht Angst. Die Ratschläge werden teils verzweifelt Versucht umzusetzen, doch das führt nicht zu einer Lösung des ursprünglichen Problems, sondern führt sogar noch zu einer Verschlimmerung. Die Scham kommt dazu, dass man das einfach nicht hinkriegt und zu schwach dazu ist. Besonders gefährlich wird es, wenn der Heiler XY auch noch damit spielt, alle Verantwortung abwehrt und das nicht funktionieren seiner Ratschläge, als Unvermögen des Klienten deutet.
Bis die Klienten sich trauen sich Hilfe für diese Nöte zu holen und so mutig sind eine „Zweitmeinung“ einzuholen dauert es oft.

Liebe Klientinnen,
Heiler sind Menschen!
Alle!
Genau wie Ihr.
Mit Fehlern und Schwächen.
Je nach Fähigkeiten, Begabungen und Ausbildungen haben HeilerInnen die Möglichkeit Impulse zu geben, die die Selbstheilungsfähigkeiten anregen.
Wenn sich etwas nicht gut für euch anfühlt, ist es nicht gut.
Der best-gemeinte Heilimpuls kann nicht Heilen, wenn er wieder zu einer Blockade führt, weil irgendetwas daran nicht stimmig ist und euer Bauch rumort oder anderer Meinung ist.
Bei einem guten Heiler, ist es möglich darüber zu sprechen und das zu klären ohne dabei ein schlechtes Gefühl vermittelt zu bekommen oder in irgendeiner Art und Weise Druck oder Zwang zu verspüren. Schon gar nicht sollen Aussagen oder Teile der Anwendungen Angst machen!
Wenn das der Fall ist – Hände weg!
Und sich bei Bedarf Hilfe holen!
Ein guter Heiler/Heilerin wird es begrüßen die innere Stimme seiner KlientInnen hören zu dürfen, das entgegengebrachte Vertrauen wertschätzen und respektvoll sein weiteres Tun daran ausrichten. Er/Sie ist nicht abgehoben und schwebt in anderen Welten, sondern besitzt eine gesunde Bodenhaftung!
Wie soll jemand der dauerhaft in einer anderen Welt schwebt, jemandem helfen, der in dieser lebt!?
Ich bitte meine Klienten in der Regel darum mir ihre Gefühle und Wahrnehmungen während einer Anwendung rückzumelden, dass wir darüber reden können und gegebenen Falls eine Lösung finden, wenn etwas nicht stimmig sein sollte. Die Heilimpulse müssen individuelle den Menschen angepasst werden und nicht umgekehrt. Genau so, wie die Geschichte jedes einzelnen Menschen unterschiedlich ist, so ist es auch der Weg der Heilung.

Euer Bauch hat, was euere Heilung betrifft, immer recht!
Nicht der Heiler oder die Heilerin und keine andere Person dieser Welt!
Sie dürfen euch lediglich das Werkzeug reichen, das ihr gerade braucht.

Sexueller Missbrauch und die Glaubwürdigkeit von Erinnerungen

Seit Jahren mache ich mich auch in meiner Freizeit stark für Kinder und Frauen, die sexuell missbraucht wurden. Jungen sind ebenfalls betroffen. Ich beziehe Stellung zum Thema, weil es wohl eines der größten Probleme unserer Zeit ist. Auch in dieser Region. Was organisierte Ausbeutung von Kindern, Gewalt und sexuellen Missbrauch betrifft fühlen sich die Täter hier pudelwohl, weil keiner den netten Nachbarn der ländlichen Idylle dafür fähig hält oder fähig halten will. Wie lange soll das noch so bleiben!? Wie lange wollen wir Tätern diesen Raum noch unangetastet zur Verfügung stellen!? Jedes 4. Mädchen und jeder 7. Junge sind davon Betroffen. Die Dunkelziffer ist riesig. In jeder Schulklasse befindet sich mindestens ein Kind, das sexuellen Missbrauch erlebt. D.h. jeder von uns kennt Betroffene. Nicht immer müssen offensichtliche Verhaltensauffälligkeiten darauf aufmerksam machen und es braucht viel Feingefühl die subtilen Botschaften überhaupt zu hören und vor allem auch die Bereitschaft und Offenheit für die Thematik. Kein Opfer will sich den Schmerz und den zusätzlichen Verrat antun, dann auch noch von den Menschen, von denen es sich Hilfe erhoffte, in Frage gestellt zu werden, sobald es sich öffnet. Im Schweigen bleibt wenigstens die Hoffnung darauf, dass geholfen worden wäre, wenn jemand gewusst hätte…
Sobald sich ein Opfer mit seiner Geschichte öffnet, ploppt oft wie automatisch auch die Frage nach der Glaubwürdigkeit auf, selbst wenn es nicht um eine Aussage für Polizei und Staatsanwalt geht. Bei den überwältigenden Fallzahlen und der noch viel größeren Dunkelziffer, wie viele von den Opfern sollen da noch lügen, wenn endlich das Schweigen gebrochen wird!? Entgegen dem Bild aus den Medien, ist die Zahl verschwindend gering. „Frauen würden die Geschichte oft nutzen, um bestimmte Ziele zu erreichen oder Aufmerksamkeit zu erregen!“, so hört man immer wieder. Menschen, die mir mit diesem Argument entgegen treten, entgegne ich dann immer: „Haben Sie selbst schon einmal versucht eine Traumatherapie zu finden oder jemanden der Ahnung hat und Ihnen wirklich mit diesem Thema helfen kann? Haben Sie versucht jemanden zu finden, der Ihnen mit diesem Thema einfach nur zuhört – egal ob als Helfender oder als Opfer?“ Aufmerksamkeit bekommt man mit dem Thema bestimmt nicht, dafür ließen sich bessere Themen finden. Allzu oft wird versucht die Überlebenden ins Schweigen zurückzudrängen, weil niemand Ihre Geschichte hören will und Vertraute vor Überforderung die Flucht ergreifen. Professionelle Hilfe von Ärzten, Psychotherapeuten und Facheinrichtungen ist so rar, dass es eine Mammutaufgabe ist die richtige Unterstützung zu finden, die oft Jahre in Anspruch nimmt, bevor geholfen wird!
Nach Studien dauert es im Durchschnitt 7 Jahre, bis Betroffene mit komplexen Traumafolgestörungen, mit den oft verschiedensten psychischen und physischen Symptomen richtig diagnostiziert und behandelt werden!

Oft sind betroffene Kinder übermäßig angepasst oder scheinen gut im Leben zu stehen und die Familien in denen es geschieht leben nach außen die Fassade der normalen gut bürgerlichen Familie. Charismatisch, liebevoll, beliebt.
Was sich hinter der Fassade abspielt bemerkt so leicht keiner.
Kinderseelen retten sich vor dem unausweichlichen Grauen oft indem Sie es „vergessen“.
Ein Schutzmechanismus der Seele.
Im Alltagsbewusstsein taucht die Gewalt, die Ihnen angetan wurde, nicht mehr auf.
Würde man diese Kinder fragen, ob Ihnen etwas zugestoßen ist oder es Schwierigkeiten in der Familie gibt, würde sie es allzu oft verneinen oder von Bilderbuchfamilien erzählen.
In der Psychotraumatologie nennt sich dieser Vorgang „Dissoziation“.
Durch einen Auslösereiz, der an das ursprüngliche Trauma erinnert können die Erinnerungen an den sexuellen Missbrauch auch erst nach Jahren oder Jahrzehnten wieder zum Vorschein kommen. Manchmal gelangen zunächst nur Splitter der abgespaltenen Erfahrung zurück ins Bewusstsein wie Puzzelstücke. Plötzlich auftauchende Gefühle, Körperempfindungen ein kurzes Bild, das nicht erklärt werden kann oder in der aktuellen Situation keinen Zusammenhang zu haben scheint treten auf.
In der Praxis erlebe ich oft, dass auch Betroffene an sich selbst zweifeln und sich fragen, ob Sie verrückt werden und sich das alles vielleicht doch nur einbilden. Das tun Sie nicht! Es geht dann darum sich gemeinsam behutsam dem inneren Erleben anzunähern. Bei starken inneren Zweifeln macht es Sinn sich alles unvoreingenommen gemeinsam anzusehen und die Klientin irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt selbst entscheiden zu lassen, was davon für Sie stimmt und wie, ähnlich einem Puzzelspiel in dem das Gesamtbild erst am Schluss erkennbar wird und einzelne Puzzelstücke von Zeit zu Zeit neu platziert werden, weil Ihre Lage noch nicht stimmte. Was bleibt ist, dass Sie eine wichtige Botschaft zum Gesamtbild beitragen, dass man nur herausfinden kann, wenn man sich die Stückchen anschaut. Traumatische Erinnerungen haben einen sehr spezifischen Charakter, der sie von normalen Alltagserinnerungen unterscheidet und sie glaubhaft macht.
Ich möchte an dieser Stelle sagen, dass ich die Menschen die zu mir kommen ernst nehme! Ich glaube Ihnen und den Bildern und eindrücken Ihrer Seele! Mit aller Offenheit für die persönliche Problematik und das Ende der Reise, bin ich gerne bereit diese Menschen dabei zu unterstützen sich selbst zu finden.
Ich sage den Menschen, dass ich froh bin und mich für Sie freue, wenn sich nach der Betrachtung der inneren Bilder und Emotionen herausstellt, dass alles doch nicht stimmte und es doch nur ein böser Alptraum war.
Es ist bisher noch nie passiert!

Die Täterlobby schläft nicht und versucht immer wieder die Opfer in Ihrer Glaubwürdigkeit zu untergraben. Es wird beispielsweise behauptet, dass man sich an derart einschneidende Ereignisse immer erinnern würde oder später auftauchende Erinnerungen nur von Therapeuten eingeredet wurden.
Studien, sowie die traumaphysiologische und -psychologische Forschung beweisen das Gegenteil.
Zwei darf ich hier kurz aufführen.
In einer Studie von Linda Mayer Williams wurden 129 Kinder in der Notaufnahme untersucht und behandelt, nachdem Sie eindeutig sexuell missbraucht worden waren. Jahre später wurden Sie ausfindig gemacht und interviewt. 38 % hatten den sexuellen Missbrauch vollständig vergessen, obwohl gerade diese Frauen den höchsten Wahrscheinlichkeitsgrad aufwiesen sich zu erinnern, weil er behördlich angezeigt worden war.
Meiner Erfahrung nach vergessen Kinder oft bereits in dem Moment in dem es passiert, weil Sie es anders nicht ertragen könnten.
Dr. Judith Herman und Emily Schatzow untersuchten 53 Frauen, die sich erst als Erwachsene daran erinnerten sexuell missbraucht worden zu sein. Bei 74 % der Frauen ließen sich unabhängige Bestätigungen für den Missbrauch finden.

Wenn bei Ihnen immer wieder Fragmente auftauchen, die Sie nicht zuordnen können, plötzliche überschießende Emotionen oder Körperreaktionen, für die Sie aktuell keine Erklärung finden, nehmen Sie sich ernst. Ihre Seele möchte Ihnen etwas zeigen.
Körper und Seele lügen nicht!
Was es letztendlich ist, findet man nur heraus, wenn man anfängt sich ernst zu nehmen.

Gerne Helfe ich Ihnen weiter, wenn Sie fragen zu der Thematik haben und unterstütze Sie darin geeignete Hilfe zu finden.
Sie dürfen sich ganz unverbindlich an mich wenden!

Ein Kräutergarten für die Kräuterhexe

Schon länger hab ich mir ein kleines Kräutergärtchen gewünscht, in dem alle Kräuter, die ich oft und gerne bei den verschiedensten Wehwechen anwende, wachsen. Bereits die letzten Jahre habe ich damit begonnen wichtige Essenzen, Öle und Salben selbst anzusetzen. Es macht Spaß und ich kenne dadurch wirklich jeden einzelnen Bestandteil einer Tinktur oder Salbe. So wirken sie für mich einfach noch besser. Die Pflanzen werden mit Liebe gepflegt und später auch verarbeitet. Die Pflanzengeister bekommen kleine Gaben als Dank und Ausgleich für ein ausgewogenes Geben und Nehmen.
Nun habe ich diese Jahr die Gelegenheit genutzt und damit begonnen selbst eine Ecke im Garten umzugraben und einige Kräuter darin anzusiedeln. Bis jetzt gibt es Rosmarin, Thymian, verschiedene Beinwellarten, Baldrian, Kamille, Lungenkraut, Quendel, Melisse, Minze, Zitronen- und Orangenverbene, Frauenmantel, Ringelblumen, die leider noch etwas klein sind und manch andere tolle Gewächse. Einen kleinen Auszug davon sieht man oben auf den Fotos. Ich bin richtig stolz drauf.
Und weil ich ja als Kräuterhexe auch einfach mal was naschen will, haben sich auch zwei Blaubeersträucher, Johannisbeeren und Stachelbeeren dazu gesellt. 🙂

Was daraus so alles werden wird, wozu man es verwenden kann und wie ich die Kräuter verarbeite, werde ich dann berichten, wenn es soweit ist.
Ich freu mich drauf und bin schon ganz gespannt. 🙂

Heilung objektiv betrachtet

„Eigentlich ist das doch jetzt gar nicht so schlimm.“
Kennen tun wir das wahrscheinlich alle, wir fühlen uns hundeelend mit einem Erlebnis oder einer Situation und gleichzeitig sagt unser Verstand oder der Nachbar oder Freunde oder Familie oder alle zusammen dann, dass das doch alles eigentlich gar nicht so schlimm ist, wie wir das gerade fühlen.
Und nun?
Und was, wenn die Gefühle entgegen aller Vernunft auch nach längerer Zeit einfach nicht besser werden wollen?
Wenn trotz allem „nach vorne Schauen“ der Schmerz und der Schock nicht locker lassen mag?
Was, wenn irgendwann nicht mehr nur die Seele trauern, sondern auch noch der Körper krank wird?
Und das obwohl doch eigentlich alles gar nicht so schlimm war!?

Als Heilerin interessiert mich die objektive Situation hinter Gefühlen herzlich wenig. Mich interessiert lediglich, wie meine Klienten ihre Situation wirklich sehen, fern von allen gesellschaftlichen Meinungen dazu. Das herauszufinden ist nicht immer ganz einfach, gerade, wenn schon viele Menschen Ihre Meinung zu einer Situation abgegeben haben. Heilungsprozesse sind immer subjektiv und individuell.

Unser Körper-Seele-Geistsystem ist zunächst nur dafür da unser eigenes Leben zu schützen, zu achten und zu ehren. Wir alle haben ganz eigenen Erfahrungen, eine ganz eigene Geschichte, einen eigenen Lebensplan und eine ganz eigene Sicht auf diese Welt, die aus unseren Erfahrungen einerseits und dem, was unsere Seele bereits mit auf diese Erde gebracht hat resultiert. Dem entsprechend reagieren wir auch auf neue Ereignisse in unserer Umwelt nicht objektiv sondern subjektiv, im Einklang mit dem inneren Wissen, wie wir etwas bewerten müssen, um uns selbst am besten, entwickeln, erhalten und schützen zu können. Wenn ein Gefühl nicht nachlässt, haben wir irgendetwas sehr wichtiges für uns selbst daran noch nicht verstanden.
Die Stimme und Botschaft unserer Seele, was zur Heilung nötig ist, hören wir über die Gefühle und Intuition. Wenn wir den Verstand oder die Meinung anderer überbewerten, knocken wir uns selber aus. K.O. Unser sonst so fähiges komplexes Selbsterhaltungs-, Heilungs- und Entwicklungssystem gerät ins Schleudern, weil die Kommunikations- und Verarbeitungswege blockiert sind.

Dazu kommt – Wir können nichts verarbeiten, was für uns nicht existiert.
Für uns existieren nur unsere eigenen Gefühle und nicht die Meinung anderer dazu.
Wenn wir Heilung versuchen indem wir uns den Bewertungen anderer angleichen, hören wir auf uns selbst zu heilen und versuchen stattdessen den Nachbarn, die Familie, die Freunde, die Gesellschaft etc. stellvertretend zu heilen oder anzunehmen. Doch das ist nicht unser eigener Weg und somit nicht existent, weil unsere eigene Seele nunmal anders fühlt und plant. Ein Außenstehender kann dich entweder genau so sehen und fühlen, wie du bist und fühlst und dich damit annehmen oder dich klein oder weg reden, weil auch er seiner Seele nicht zuhört und die großen „Kleinigkeiten“ bei sich selbst übersieht.

So oder so – es läuft drauf raus, dass du dich ernst nimmst, wenn du heilen willst. Mit allem. Von der unwichtigsten Kleinigkeit angefangen. Dann heilst du und die Umgebung heilt automatisch mit, wenn sie willig ist, weil sie bei dir sehen und lernen kann, wie es geht. Wer andere heilen will, muss bereit sein selbst zu heilen.
Wenn Kleinigkeiten für dich groß sind, dann weil es wichtig und richtig ist, dass sie für dich groß sind und Beachtung
brauchen.

Bestenfalls zeigt die Seele den Weg und der Verstand hilft dabei die Seele zu verstehen und die persönlich wichtigen Dinge in dieser Welt umzusetzen. Teamwork.
Heilung beginnt da, wo eigene Gefühle in den Alltag mit allen Facetten integriert und nicht mehr in Frage gestellt werden.
Heilung beginnt da, wo wirkliches Verständnis für sich selbst sein darf.