Der kleine Hausaltar

Der kleine Hausaltar ist aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Auf einer niedrigen Kommode in meinem Praxisraum hat er seinen festen Platz gefunden und begleitet mich durchs Leben. Dort Meditiere und Chante ich, feiere Rituale, Böthe und Bespreche suche meine Mittelchen zusammen, die ich in der Praxis brauche, unterhalte mich mit meinem Schutzengel und anderen feinstofflichen Helfern und führe andere wichtige Bestandteile meines Heilerinnenlebens aus.
Wie eine Hausapotheke gehört so ein Ort in jeden Haushalt.
Er dient nicht nur als „Arbeitsstätte“ für spirituell oder heilerisch Tätige, sondern auch als fester Bezugspunkt zu den helfenden und schützenden Wesen um uns herum. Es braucht nicht zwingend die großen Rituale. Immer wieder kurze Gedanken oder ein paar Atemzüge voll Aufmerksamkeit für sich selbst und die Umgebung reichen, um ihn lebendig werden zu lassen. Er ist gleich einem Fenster, das wir öffnen können, um Schutz und Hilfe zu uns einzuladen. Ich komme mit all meinen Bitten und Sorgen dort hin und stelle auch gerne immer wieder ein kleines Schälchen mit Mehl ab, zünde ein gutes Räucherstäbchen an oder bringe frische Blumen mit, um meinen Helfern für Ihre Unterstützung zu danken. Die Zwischenwelt schätzt es, wenn wir nicht nur nehmen, sondern auch geben. Bei Unwettern oder Gewittern, zünde ich die Kerze an und bitte um Segen und Schutz. Situationen im Alltag gibt es viele, bei denen er hilfreich und wohltuend ist und jeder wird selbst aus dem Bauch heraus am besten finden, was die persönlichen Wesen mögen, wozu sie anregen oder wann man einfach gerne dort ist. Je mehr wir diesen Kontakt pflegen und je öfter wir uns dort aufhalten um einfach schöne Dinge zu tun, desto mehr ziehen wir uns an positiver Energie und helfenden Wesen in unser Leben, die uns im Ernstfall unterstützen und führen. Ich konnte feststellen, dass ich dort besonders gute Einfälle habe und mich automatisch wohlfühle. Wir schaffen einen Raum mit schön schwingender Energie, in dem sie sich wohl und willkommen fühlen. Der Blick auf die hübsch eingerichtete Ecke erinnert uns auch in stressigen Situationen, dass wir nicht alleine, sondern von liebevollen Wesen umgeben sind. Nicht zu letzt ist es zudem ein Ort, an dem wir auch das göttliche in uns selbst immer wieder bewusst werden lassen können und uns selbst ehren. Hier dürfen wir einfach wir selbst sein.
Natürlich, können wir den Kontakt zu unserem Schutzengel und den anderen Wesen auch an jedem anderen Ort aufnehmen. Dennoch finde ich es schön, wenn wir zu Hause eine ganz besondere Stelle dafür haben.

Die „Grundbausteine“ für den Altar beinhalten folgende Dinge:
Als Symbol für die vier Himmelsrichtungen und Elemente
– Ein Schälchen mit Erde (Westen – Erde)
– Ein Schälchen mit frischem Wasser (Norden – Wasser)
– Ein Räuchergefäß (Osten – Luft)
– Eine Kerze (Süden – Feuer)
In die Mitte:
– Eine schöne Figur (Engel, Elfe, und Co.), die unsere Wünsche symbolisch weiter transportiert
Diese sollte höher sein, als die anderen vier Gegenstände. Falls dem nicht so ist, kann man sich auch eine kleine Erhöhung bauen.
Die „Stellvertreter“ für die Elemente und Himmelsrichtungen müssen nicht zwingend real geographisch richtig stehen. Wichtig ist nur, dass sie alle vorhanden sind.
Bei der individuellen Ausgestaltung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und jeder kann nach eigenem Geschmack variieren.
Dazu kommen bei mir z.B. noch diverse andere Gegenstände, Blumen und Steine, die mir wichtig sind und/oder einfach schön aussehen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Einrichten und hoffe Ihr habt viele schöne Erfahrungen damit! 🙂

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