Tagesrune „Eihwaz“

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Wörtlich übersetzt bedeutet Eihwaz oder Ehwaz „Eibe“ und repräsentiert den Eibenbaum. Sie gilt als eine der mächtigsten Runen. Die Eibe gilt sowohl als besonders langlebiger Baum, als auch als besonders giftig. Sie vereint also die Kräfte des Todes und des Lebens. Was in der Bedeutung der Rune paradox erscheinen mag, erklärt sich, wenn man sich vor Augen führt, dass Raum für Neues und Regeneration entsteht, wo altes beendet wird.

Bedeutungen:

  • Kräfte des Lebens, des absoluten Überlebenswillens und der Regeneration
  • Kraft des Todes, des Loslassens und Beenden von altem
  • Symbolisiert das Jetzt als stabile Verbindung von Vergangenheit und Zukunft
  • Bezug zur Wirbelsäule – Sich beugen können ohne zu brechen / Beweglichkeit mit festen Wurzeln
  • Heilungsrune – Gibt Kraft
  • Hilft zu schnellen Lösungen, wo schnelle Erfolge gebraucht werden (Jobsuche, Wohnungssuche, etc.)
  • Hilft Ziele zu erreichen
  • Gegen Spannungen – schafft Gegensätze zu vereinen
  • Schutz und Verteidigung
  • Weisheit
  • Hilft Erkenntnisse zu Leben und Tod zu erlangen
  • Erleichtert die Kontaktaufnahme mit Ahnen und der spirituellen Welt

Was die Rune für dich persönlich bedeutet und wobei sie dir hilft, kannst du erspüren, indem du Sie dir zunächst ansiehst, nach einer kurzen Zeit die Augen schließt und wahrnimmst, was dir in Bezug zu dem Runenbild durch den Kopf geht. Über den Körper lassen sich Runen erspüren, indem man Versucht sie körperlich nachzustellen und dann in den Körper fühlt. Das kann groß mit dem ganzen Körper geschehen oder auch nur mit den Fingern.

Wenn du magst, schreib gerne einen Kommentar wie du die Rune empfindest oder was du dazu denkst. Darüber würde ich mich freuen! 🙂

Fruchtige Zitronensalbe


Zutaten:
500g Schweineschmalz
Ca. 2-3 Zitronen in Bioqualität
Gläser zum Abfüllen

Das Schweineschmalz in einem kleinen Topf zerfließen lassen. Die in dünne Scheiben geschnittenen Zitronen zugeben, bis das Öl damit gut gesättigt ist. Anschließend das ganze für ca. 30 – 45 Minuten auf leichter Hitze vor sich hin simmern lassen.
Vorsicht! Nicht frittieren! 😉
Danach die Salbe vom Herd nehmen, abkühlen und über Nacht ziehen lassen. Wer es eilig hat, kann natürlich auch sofort abfüllen. Durch die längere Ziehzeit haben aber die Inhaltsstoffe der Zitrone noch besser die Möglichkeit sich zu lösen. Ansonsten wird am nächsten Tag alles noch einmal leicht erwärmt und das Fett geschmolzen. Anschließend durch ein Sieb in saubere Gläser füllen.
Fertig. 🙂

Das Schweineschmalz sorgt für die optimale Konsistenz, fettet und zieht leicht ein. Wer den Geruch nicht mag, kann auch auf Pflanzenöl und Bienenwachs umsteigen ( Auf 30ml Öl kommen 2g Bienenwachs). In diesem Fall hat das Schweineschmalz allerdings den zusätzlichen Vorteil, dass das fertige Gemisch nicht nur als Salbe, sondern auch zum Kochen mit Zitronennote, z.B. für Zitronenschnitzel, verwendet werden kann.

Zitronen wirken antiseptisch, reinigend und verdauungsfördernd.
Die Salbe lässt sich daher gegen Unreinheiten und kleinere Entzündungen einsetzen. Sie tonisiert Haut und Bindegewebe und kann mit Ihrer gefäßstärkenden Wirkung auch bei Besenreiser und Krampfadern angewandt werden. Dazu werden die Besenreiser täglich damit betupft. Wer den Effekt nochmal verstärken will, kann zusätzlich eine kleine Menge Zitronenöl dazu geben. Zitronen haben eine aufhellende Wirkung. Pigmentflecken lassen sich damit positiv beeinflussen.

Der angenehm zitronige Duft wirkt Stimmungsaufhellend und macht die Salbe zu einem beliebten Pflegemittel.

Hinweis:
Dieser Beitrag ist lediglich zur Information gedacht und stellt keinen Ersatz für den Gang zum Arzt, Apotheker oder anderen Heilberufen dar. Bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden ist ein Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker zu rathe zu ziehen, ebenso um Fragen zur fachgerechten Anwendung zu klären.
Für die Eigenanwendung wird keine Haftung übernommen.

Umckaloabo von der Fensterbank

Die Geranie (Pelargonium) wächst im Sommer in vielen Gärten oder Balkonkästen. Derzeit gibt es ca. 280 verschiedene Arten. Allerdings wissen nur die wenigsten, dass die Pflanzen neben dem Schmuck für Fenster, Garten und Balkon auch andere sehr nützliche Eigenschaften haben. Wer sie selbst verwenden möchte, sollte allerdings darauf achten, sie schadstofffrei anzubauen und nur Erde und Dünger zu verwenden, der auch für andere essbare Pflanzen und Gemüse verwendet wird. Die Pflanzen sind nicht winterhart und müssen deshalb in Innenräumen überwintert werden.
Die gemeinsamen Vorfahren der Geranien kommen aus Südafrika. Dort haben die Arten Pelargonium sidoides und Pelargonium reniforme in der Umgangssprache der Zulu den Namen Umckaloabo, was übersetzt so viel heißt wie „Symptome für Lungenkrankheiten“/“Brustschmerz“, der vielen aus der Apotheke als Erkältungsmittel aus Pelargonienwurzelextrakt bekannt sein dürfte.
Geranien enthalten ätherische Öle, Cumarine, Phenolverbindungen, Gerbstoffe, Proanthocyanidine, Umckalin, Flavanoide, Amine und Kieselsäure. Sie haben hustenstillende, antibakterielle und antivirale Eigenschaften und nicht zuletzt wird auch ihr Duft schon lange in der Kosmetik und Aromatherapie eingesetzt.
Verwendet werden vor allem Blüten und Blätter, aber auch die Wurzeln.

Anwendungsbereiche:
Forscher fanden bei der Analyse der Pflanzen völlig neue, bisher unbekannte Naturstoffe, die als pflanzliches Antibiotika wirken. In der afrikanischen Volksmedizin werden sie erfolgreich zur Behandlung von Tuberkulose eingesetzt.
Wurzelextrakte und -Pulver haben die Fähigkeit eine Schutzschicht auf den Schleimhäuten zu bilden, die Bakterien und Viren fern hält. Deswegen werden Sie auch bei Erkältungen und Atemwegsinfekten eingesetzt. Das Wurzelpulver wurde von einigen Menschen bereits erfolgreich angewandt.
Auch bei Völlegefühl und verdorbenem Magen kann das Pelargonienpulver hilfreich sein.

Außerhalb der Heilkunde wird vor allem ihr Duft und Aroma gebraucht. Es gibt viele verschiedene Sorten und Duftgeranien mit kleineren Blüten. Mittelweile lassen sich die unterschiedlichsten Duftzüchtungen erwerben. Orange, Zitrone, Rose und mehr. Aus allen Duftpelargonien lassen sich aromatisierte Getränke und Speisen herstellen. Im Winter kann man das Pulver zum Würzen von Speisen und die Blätter in der Duftschale verwenden.

Erkältungspulver:
Getrocknete Pelargonienblätter zu Pulver zerreiben
Hilft bei beginnender Erkältung. In warmen Wein eingenommen vertreibt es Husten und Heiserkeit.
Über das Essen gestreut tut man sich ganz nebenbei etwas gutes gegen grippale Attacken.
Das Pulver wird ansonsten auf den Handrücken gestreut und aufgeleckt. Die Einnahme mit einem Metalllöffel ist nicht zu empfehlen.

Geranien-Eistee:
Frische Blätter von Zitronengeranien in Wasser oder Tee geben.
Im Kaltansatz die Blätter einige Zeit im Wasser ziehen lassen.
Schmeckt auch in Likören, Sekt und anderen Speisen, die Zitrone brauchen.

Hinweis:
Dieser Beitrag ist lediglich zur Information gedacht und stellt keinen Ersatz für den Gang zum Arzt, Apotheker oder anderen Heilberufen dar. Bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden ist ein Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker zu rathe zu ziehen, ebenso um Fragen zur fachgerechten Anwendung zu klären.
Für die Eigenanwendung wird keine Haftung übernommen.

Quellen:
Die Kräuter in meinem Garten – Siegrid Hirsch / Felix Grünberger – Freya Verlag
http://www.heilkraeuter.de/lexikon/umckaloabo.htm

Ein Kräutergarten für die Kräuterhexe

Schon länger hab ich mir ein kleines Kräutergärtchen gewünscht, in dem alle Kräuter, die ich oft und gerne bei den verschiedensten Wehwechen anwende, wachsen. Bereits die letzten Jahre habe ich damit begonnen wichtige Essenzen, Öle und Salben selbst anzusetzen. Es macht Spaß und ich kenne dadurch wirklich jeden einzelnen Bestandteil einer Tinktur oder Salbe. So wirken sie für mich einfach noch besser. Die Pflanzen werden mit Liebe gepflegt und später auch verarbeitet. Die Pflanzengeister bekommen kleine Gaben als Dank und Ausgleich für ein ausgewogenes Geben und Nehmen.
Nun habe ich diese Jahr die Gelegenheit genutzt und damit begonnen selbst eine Ecke im Garten umzugraben und einige Kräuter darin anzusiedeln. Bis jetzt gibt es Rosmarin, Thymian, verschiedene Beinwellarten, Baldrian, Kamille, Lungenkraut, Quendel, Melisse, Minze, Zitronen- und Orangenverbene, Frauenmantel, Ringelblumen, die leider noch etwas klein sind und manch andere tolle Gewächse. Einen kleinen Auszug davon sieht man oben auf den Fotos. Ich bin richtig stolz drauf.
Und weil ich ja als Kräuterhexe auch einfach mal was naschen will, haben sich auch zwei Blaubeersträucher, Johannisbeeren und Stachelbeeren dazu gesellt. 🙂

Was daraus so alles werden wird, wozu man es verwenden kann und wie ich die Kräuter verarbeite, werde ich dann berichten, wenn es soweit ist.
Ich freu mich drauf und bin schon ganz gespannt. 🙂

Das „Lakshmi“-Mantra und der Geldsegen

Mantra ist ein Begriff aus dem Sanskrit und bedeutet wörtlich „Instrument des Denkens, Reden“.
Es gibt sowohl gesungene als auch gesprochene Mantren, die in der Wiederholung ihrer oft uralten Wortfolge bestimmte Energien, wie z.B. Heilung und Wohlstand, in unser Leben ziehen sollen. Die Wirkung der Mantras beruht auf der harmonisierenden Wirkung ihrer Klänge und Rhythmen auf unsere Gedanken, Gefühle und Taten. Sie können Blockaden lösen und uns für neue positive Sichtweisen öffnen. Zudem hat man festgestellt, dass beim rezitieren Nervenzentren stimuliert werden, die positive chemische Veränderungen im gesamten Körper bewirken. Traditionell wird ein Mantra 108 mal wiederholt. Wer nicht selber zählen will, kann eine sogenannte „Mala“ zu Hilfe nehmen. Die Gebetskette besteht aus 108 Perlen und einer zusätzlichen „Guruperle“, die nicht mitgezählt wird und nur das Ende eines 108er Zyklusses anzeigt. Schafft man keine 108 Wiederholungen empfielt es sich trotzdem im zugrundeliegenden 3er Rhythmus zu bleiben und ein Vielfaches von 3 und 9 zu rezitieren.
Soll ein Mantra dauerhaft im eigenen Körper-Seele-Geist-System mit seiner Energie bestehen bleiben, so ist es wichtig es über mindestens 40 Tage zu wiederholen.

Lakshmi ist die hinduistische Göttin für Glück, Liebe, Schönheit, Gesundheit, Reichtum und Wohlstand. Deshalb wird das Lakshmi-Mantra oft auch dann rezitiert, wenn ein Geldsegen und eine positive Veränderung der finaziellen Situation gewünscht ist. Es öffnet uns für unseren eigenen Erfolg und hilft dabei sich selbst zu Erlauben reich zu sein. Im Netz findet man verschiedene Varianten, Erklärungen und YouTube-Videos.
Zwei mögliche Varianten sind:
„Om Shreem brzee namaha“
Brzee wird Brise gesprochen.
und
„Om Shreem Mahalakshmijey Namah“
„Ich grüße die im Herzen wohnende Große Lakshmi. Mögest du deinen Segen über mich ergießen.“

Beide laden die Göttin Lakshmi mit ihren positiven Eigenschaften ins Leben ein.
Shreem ist der Urlaut für das Prinzip der Fülle, das durch die Göttin Lakshmi personifiziert wird.
Maha bedeutet „groß“, in Quantität und Qualität.

Ich wünsche viel Spaß und Erfolg beim ausprobieren! 🙂

Tageskarte – „Engel der Natur“

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Aus dem Kartenset „Zauber der Naturreiche“ von Jeanne Ruland

Heute habe ich mich spontan dazu entschlossen einfach mal eine Tageskarte für alle Leser und Leserinnen zu ziehen.
„Die Engel der Natur“ haben heute eine besondere Botschaft und begleiten uns durch den Tag.
Du kannst das Bild der Karte einfach einige Zeit still auf dich wirken lassen und schauen, was dir dabei so in den Sinn kommt und welche spezielle Botschaft diese Karte für dich hat. Oft finden wir in Kartensets beiliegende Beschreibungen. Sie können als Anhaltspunkt dienen und ein Hinweis auf die Botschaft sein, müssen aber nicht zwingend mit dem übereinstimmen was Karten individuell für unsere Seele bedeuten. Deshalb ist es immer auch wichtig den eigenen ersten Impuls wahrzunehmen, das Bild wirken zu lassen und damit weiter zu arbeiten.

Die Engel der Natur sind überall wenn wir draußen unterwegs sind und schenken ihr Licht und ihre Fürsorge allen Lebewesen. Wir können uns diesem Licht öffnen, uns damit verbinden und dadurch selbst Heilung, Inspirationen und Geschenke für den Lebensweg erhalten. Vielleicht magst du dich heute einfach mal in der Natur aufhalten und dich ihrem Zauber öffnen. Vielleicht regt dich die Karte für eine kurze Meditation an, in der du deine Gedanken einfach kommen und gehen lässt. Meditationen müssen nicht immer ewig dauern. Manchmal reichen schon wenige Minuten bewusstes Atmen und in sich hineinspüren. Wenn du nicht direkt in der Natur bist, kannst du z.B. auch darauf achten, was um dich herum „natürlich“ ist und was „künstlich“.

Ich wünsche dir viel Spaß dabei diese Karte heute für dich zu entdecken! 🙂